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Alt 16.11.2015, 14:37   #1
Audi 3T
 
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Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Abschließender Erfahrungsbericht zu RST

Vorwort:



Ich bin gespannt ob und wann dieser Bericht von Administratoren/Moderatoren gelöscht oder von anderen, die niemals etwas mit RST zu tun hatten, verharmlost wird.
Mir geht es hier nicht, um einen Tuner willkürlich „in den Dreck“ zu ziehen. Ich möchte hier einmal detailliert berichten, wie man viel Geld vernichten kann, wenn man zu gutgläubig bzw. blauäugig ist.
Ich möchte anderen unentschlossen mit meinen Erfahrungen helfen, die für sich richtige Entscheidung zu treffen. Jedem bleibt es letztendlich selber überlassen wie und wo er sein Geld lässt.
Ich kann hier auch nur Auszugweise von den einzelnen Episoden berichten. Eine ausführliche komplette Erläuterung würde eher die Buchform finden

Zur Geschichte:


Anfang 2010 habe ich mir einen gebrauchten Audi TT 3.2 mit ABT Kompressorumbau zugelegt. Hintergrund war: Ich wollte schon ein umgebautes Auto, um nicht wieder alles machen lassen zu müssen. Auf die Details zu diesem Fall und der Umgang von ABT verzichte ich hier in den Erläuterungen, da es ja vorrangig um den Turboumbau bei RST geht.
Ich bin also irgendwann im Frühjahr 2010 zu der Entscheidung gekommen auf Turbo umzubauen.
Viele kompetente Umbauer waren mir damals nicht bekannt. Rothe, BTS, HGP, SLS, RST waren die infrage kommenden Protagonisten.
Ich hatte zu allen direkt oder indirekt Kontakt und habe auch einige Umbauten von den Kandidaten gesehen bzw. konnte mitfahren.
Die für und wider der einzelnen Unternehmen, die letztendlich zu meiner damaligen Entscheidung geführt haben möchte ich hier auch nicht im Detail erläutern, da sie für die Geschichte dann keine Relevanz mehr hatten.
Ich entschied mich also damals nach Abwägung aller für und wider für RST. Schon damals war die Auftragsbearbeitungszeit ein Problemthema, mir wurde aber zugesichert, dass es sich in Verbesserung befindet. Ich ahnte nicht, was auf mich zukommen würde.
03.11.2010
schriftliche Auftragserteilung
Umbaubeginn April/Mai 2011. Umbauzeit ca.5 Wochen

13.05.2011
Fahrzeug in Gerwisch abgegeben.

in 2011
mehrfache Anmahnungen zwischendurch zur Verzögerung der Fertigstellung.
Auftrag wird mehrfach mündlich verändert.
Wunschergebnis: 555 PS / 666NM mit entsprechenden Anpassungen (Schmiedekolben, H-Schaft Pleuel, DQ250 Anpassung mechanisch etc.)
Eine erneute schriftliche Auftragsbestätigung erfolgt nicht. Ein Fehler, der mir im Nachhinein negativ zu Lasten geht.
Empfehlung von mir hier: Immer alles schriftlich bestätigen lassen. Mit Auswirkungen auf Preis und Umbauzeit. Sonst wird es im Nachhinein unverbindlich.

30.05.2012
Nachdem das Fahrzeug nun schon 12 Monate bei RST steht und ich keine weiteren Verzögerungen akzeptiere schließe ich eine schriftliche und unterschriebene Zusatzvereinbarung wegen ewiger Verzögerungen ab mit endgültigem Fertigstellungstermin zum 15.6.2012. Dieser Termin war nicht einmal von mir vorgegeben, sondern von RST vorgeschlagen. Nach diesem Termin wird eine Ersatzleistung nach dem vereinbarten Algorithmus fällig.

August 2012
Das Fahrzeug ist immer noch nicht fertig. Wir befinden uns bei einer Verzögerung von über 12 Monaten zur vereinbarten Zeit: Die Zahlsumme aus der Zusatzvereinbarung vom 30.05.2012 beträgt nun über 6000,-€. Herr Rene Sänger bittet darum, den Betrag nicht zahlen zu müssen. Er hätte das Geld nicht. Es wird sich auf Begleichung in Form von Teilen (Kupplung, LLK etc.) mündlich geeinigt. Leider wieder nur mündlich – ich Trottel.

18.08.2012
Abholtermin wird vereinbart. Auto ist nicht fertig. Motor muss noch eingefahren und abgestimmt werden. Damit alles nicht noch länger dauert (Herr Rene Sänger hat keine Zeit zum Einfahren des Motors) übernehme ich das einvernehmlich. Nach Einfahrzeit übernehme ich auch auf meine Kosten die Fahrt zum Abstimmer (Custom-Chips) nach Durlangen. Schon da weise ich auf nicht fertiges Auto und kein Beginn der Gewährleistungsfrist hin. Auto ist ja nicht fertig. Wird leider hinterher anders gesehen und…? Richtig, ich habe es nicht schriftlich. Man hatte ja auch mal Vertrauen.

19.08.2012
Ich hole das Auto in Gerwisch ab.
Schon direkt danach bemängle ich den Klang der AGA und bitte um Nachbesserung. Dazu gibt es auch umfangreichen Mailverkehr in den Folgemonaten.

September 2012
Fahrt nach Durlangen mit mehrtägigem Aufenthalt auf meine Kosten zum Abstimmen des Autos.
Oktober 2012
Erneute Fahrt nach Durlangen und erneute Abstimmung. Leistungsmessung wir durchgeführt (502PS/599NM) bei ca. 0,9 bar Ladedruck.
Nicht das Wunschergebnis aber schon hier lasse ich mich wieder bequatschen das mehr nur aufs Material geht und und und….
Ärgerlich im Nachhinein. Warum habe ich denn so tolle Teile verbaut und bestellt?
November 2012
AGA Klang, Abgas-Temperatur und Ölverbrauch wird schon hier bemängelt. Auto also immer noch nicht fertig. Abgas- Temperatur und Ölverbrauch ist bisher nicht aufgefallen, da ich bis Sept 2012 den Motor ja schön vorsichtig nach Vorgabe von RST eingefahren habe. Ich konnte es bis dahin alles gar nicht merken/testen.

Februar 2013
Terminanfrage wegen Beseitigungen der Mängel und Nachbesserung der AGA durch kostenpflichtige Klappe(n).

März 2013
Bremsen werden nachgebessert (die waren nämlich auch voll am vibrieren), AGA bekommt eine Klappensteuerung mit einer Klappe. An der Software wird bezüglich der Abgastemperatur nichts geändert, da Herr Rene Sänger die Hoffnung hat das Problem durch die Änderungen an der AGA behoben zu haben.

April 2013
Ich bemängele erneut den Ölverbrauch. Problem mit der Abgastemperatur immer noch nicht behoben. Auto für mich nicht fertig.

Mai 2013
Terminanfrage wegen Nachbesserungen

Juli 2013
Immer noch keinen Termin. Ich frage erstmalig nach einer detaillierten Teileliste. Selbst wenn im August 2012 der Gewährleistungsfrist angelaufen ist (obwohl das Fahrzeug bis dato immer noch nicht fertig ist) ist hier die Nachfrage innerhalb der 12 Monate.
Es wird mir für die Kolben und Pleuel per Mail bestätigt, dass Mahle-Kolben und Carillo-Pleuel verbaut sind.
Das Verdichtungsverhältnis wird mit 8,5:1 angegeben. Hier der erst Wiederspruch. In der Rechnung steht 8,8:1.
Ich soll Logfahrten zu weiteren Analyse des Problems mit der Abgastemperatur machen. Um dann bei der nächsten Nachbesserung der Software eine Lösung zu haben. Auch das ist über mehrere Mails dokumentiert.
Ventildeckellackierung wird auch bemängelt und zur Nachbesserung erwartet. Auch den AGA Klang bemängle ich erneut.
Erneut wird auf den hohen Ölverbrauch hingewiesen (siehe Mail).
Mir wird ein Termin für September 2013 angeboten.


August 2013
Noch einmal weise ich auf den hohen Ölverbrauch hin.

September 2013
Wir einigen uns beim Ölverbrauch auf einen weiteren Testversuch mit anderem Öl. Jetzt die 3. Variante. Ich verliere ein wenig den Glauben.
Fahrzeug wird in Gerwisch bei RST nachgebessert. Problembeseitigung Abgastemperatur. Zusätzlich Ölwechsel. Änderungen an der AGA und Montage von Stahlflexschläuchen (die eingebauten waren mit nicht qualitativ hochwertig genug) an den Bremsen.
Es scheint eine neue Software aufgespielt zu sein, um das Temperaturproblem zu lösen. Eine neue Leistungsmessung gibt es nicht (möchte ich hier erwähnen, weil es hinterher eine Überraschung gibt)

Oktober 2013
scheint immer noch Probleme mit der AGT zu geben.


November2013
Ich frage nach fehlenden Unterlagen (Scheckheft). Kommt alles.

Dezember 2013/Januar 2014
Anfragen nach Umbau bzw. Erweiterungen für 2014 insbesondere Getriebe (DQ500 Umbau)

Februar 2014
Ich frage erneut nach der detaillierten Teileliste zum Umbau. In der Mail vom 21.2.2014 wird mir eigentlich auch suggeriert, dass ich diese Liste bekomme.

Nachdem wieder nichts passiert setzte ich eine Frist bis zu wann ich die Liste haben möchte. Auf telefonische Klärung verzichte ich, da mich die Erfahrung gelehrt hat, dass es unverbindlich für Herrn Rene Sänger ist.
In der Mail vom 25.2.2014 wird der Ton schärfer. Ein ganz geringer Teil der Daten wird mir genannt. Der Rest wird mir nicht genannt und auch angekündigt, dass es nicht mehr passiert. Interessant ist das mir diesmal zu den Kolben und Pleuel andere Angaben als im Juli 2013 gemacht werden. Jetzt sollen auf einmal JE-Pistons Kolben und Arrow Pleuel verbaut worden sein. Ich werde skeptisch und der immer noch vorhandene Ölverbrauch erscheint in einem anderen Licht. Was wurde hier wirklich verbaut?

März/April 2014
Ich kapituliere eigentlich schon fast, möchte aber zumindest, dass der Mangel des hohen Ölverbrauchs (im Maximum 3 Liter auf 1000km) behoben wird und ich eine Aufstellung der verbauten Teile bekomme. Diese Liste fertige ich sogar schon vor.
Die Liste benötige ich auch für zukünftige Defekte oder Inspektionen. Die lasse ich ja nicht auf Dauer in Magdeburg 400km weit entfernt durchführen. Außerdem benötige ich ja auch Details für einen etwaigen Verkauf irgendwann.
Auch möchte ich natürlich einen Nachweis der verbauten Kolben und Pleuel und über die Teile die ich als Naturalrabatt bekommen habe: Das benötige ich schon alleine für die Kasko-Versicherung.
Es gibt noch geringfügigen E-Mailaustausch ohne Einigungserfolg. Herr Sänger verweigert mit Liste und Nachweise. Zum Ölverbrauch hat er absurde Ideen. Er könne sich alles ohne Anerkennung einer Schuld einmal anschauen aber Kosten übernimmt er nicht.

Am 11.4. 2014 kommt dann ein Schreiben der Anwältin des Herrn Sänger. Nicht ich habe zuerst einen Anwalt eingeschaltet, sondern Herr Sänger. Ich wollte mich gütlich einigen und eigentlich nur wissen was verbaut ist und den Hauptmangel beseitigt haben. Alles andere hätte ich ja schon auf meine Kappe genommen.
An dieser Stelle möchte ich einmal erwähnen, dass ich Herrn Sänger über 47.000 € überweisen habe für den Umbau. Meist in Vorschüssen.
Die Anwältin schreibt mir, dass ich eine detaillierte Rechnung bekommen habe (detailliert ist hier wohl Ansichtssache) und ich keine Ansprüche auf weitere Auskünfte hätte. Ich solle erst einmal darlegen wofür ich die Auskünfte benötige.

Mai 2014
Ölverbrauch weiter unverändert und abnormal hoch (Bis zu 3 Liter auf 1000 km) Keinen Kontakt
mehr zu Herrn Sänger.
Ich übergebe die Angelegenheit nun auch meinen Anwalt. Der legt meine Ansprüche und die Begründung der Gegenpartei dar.
Die Anwältin antwortet, dass:
  • das Fahrzeug ja im August 2012 abgenommen sei (Blödsinn- es war ja nie fertig).
  • mit Ablauf August 2013 eh alle Ansprüche verjährt sind. (lächerlich- war immer noch nichts fertig)
  • das Wertgutachten alles abdeckt, was Preisverhandlungen etc. nötig ist.

Ich merke hier schon, dass mein Vertrauen falsch investiert war und ich nun weiß, was ich damals besser alles schriftlich hätte machen sollen.
Ganz schön link meiner Meinung nach.
Mein Anwalt antwortet der Anwältin und legt ihr da, warum vieles von ihrer Darstellung streitbar und falsch ist.

September 2014
bis hierher gibt es noch einigen absurden Schriftverkehr mit der Anwältin, den ich im Detail hier ersparen möchte.
In Absprache mit meinem Anwalt beantrage ich beim Landgericht Stenda ein selbständiges Beweisverfahren um den Sachverhalt bei einer Klage gutachterlich darlegen zu können.

Dezember 2014
Erst jetzt geht es vom Gericht weiter.
Die Gegenpartei verlängert erst einmal wieder die Fristen (Termineinhaltung war und wird nicht die Stärke von RST)

Januar 2015
Die Anwältin von RST lehnt den von uns vorgeschlagenen Gutachter wegen ab (oh Wunder) und schlägt selber zwei Alternativen vor.
Weiterhin empfiehlt sie bzw. die Gegenpartei eine Ölverbrauchsmessung VAS5051 für die Bewertung des Ölverbrauchs bei Serienfahrzeugen.

Februar 2015
Wir (mein Anwalt und ich) antworten zustimmend auf einen der beiden vorgeschlagenen Gutachter der Gegenpartei –ein TÜV Prüfstelle.
Das vorgeschlagene Prüfverfahren lehnen wir ab, da es sich nicht um ein Serienfahrzeug handelt, sondern um einen Umbau der auch zu sportlicher Fahrweise genutzt werden soll und natürlich auch in diesem Bereich zuverlässig funktionieren soll. Ich denke, das ist allen klar. Ich lasse kein Auto für 47.000 € umbauen um es dann mit Serienfahrzeugen zu vergleichen.
Der Streitwert wird im Übrigen nur auf 10.000€ (Mängelbeseitigung) festgelegt.

Die ausgewählte TÜV Station lehnt die Begutachtung wegen Befangenheit ab. Mein Auto war da schon einmal zu Hauptuntersuchung. Versteht keiner.

April/Mai 2015
Das Gericht bestimmt jetzt einen Gutachter.

Juni 2015
Der Gutachter gibt nach Einsicht in die Akten (noch keine Begutachtung des Fahrzeuges) eine erste Einschätzung ab.
Ohne hier im Detail auf die Einschätzung eingehen zu wollen, die im Übrigen in vielen Dingen eher unserer Auffassung entspricht als der der Gegenpartei, möchte ich gleich nur einen Satz zitieren.
Der Gutachter würde verschiedenes Fachwissen aus Fachhochschulen und Universitäten als Hilfe heranziehen, sich mit Vergleichsfahrzeugen auseinandersetzen und natürlich Kolben und Pleuel auf Wertigkeit und Einbauqualität überprüfen.
Das alles würde mehrere Monate dauern. Das Fahrzeug würde zur Verfügung gestellt werden müssen und Zitat.“… Kosten von mehreren hunderttausend Euro entstehen können.“
Ja richtig gelesen: mehrere hunderttausend Euro.
Das Geld war für mich nicht das Problem. Meine Rechtsschutzversicherung hat schon eine Kostenzusage gegeben. Die erneute Zeit ohne Auto und dann der/die Fehler noch nicht einmal behoben, sondern nur eine Beweissicherung zur Klage, das wollte ich eigentlich nicht mehr. Weitere Zeit investieren- nein.

Juli 2015
Die Gegenpartei versteht den Inhalt und Auftrag des Gutachters nicht und zieht sich auf juristische Gegebenheiten zurück, die erst im eigentlichen Hauptverfahren zu diskutieren sind (Verjährungsfrist etc.). Hier geht es erst einmal um beweislastig Mängel festzustellen.
Ich biete der Gegenpartei noch einmal einen Vergleich an. 5000€ und ich verzichte auf weitere Ansprüche.

August 2015
Die Anwältin von Herrn Sänger antwortet auf unseren letzten Vergleichsvorschlag.
Zitat: „Unser Mandant ist finanziell nicht in der Lage, den von Ihnen unterbreiteten Vorschlag zur vergleichsweisen Bereinigung der Angelegenheit anzunehmen.“
Oha- der Betrieb hat nicht mal mehr 5000€ für den Vergleich. Zu meiner Interpretation der Finanzsituation von RST komme ich aber auch in meinem Fazit noch.
Alternativ wird mir eine Zahlung von 1000€ angeboten. Die kann RST aber nicht in einem Betrag bezahlen, sondern man wünscht in 5 Raten á 200€ bezahlen zu dürfen. Beginnend am 15.9.2015.
Nochmal „Oha“.
Ich habe letztendlich keine Lust mehr und will endlich die Fehler an meinem Auto beheben können. Das geht ja nicht, solange noch das Beweisverfahren mit anschließender Hauptverhandlung im Raum steht. Ich habe einfach kein Bock mehr auf RST und stimme dem armseligen Vergleich mit 200€ in 5 Raten zu. Ihr versteht mich?
Wer weiß, wie lange RST überhaupt noch zahlungsfähig ist? Nachher stehe ich 2017 mit einem Gerichtsurteil da, welches gar nicht mehr vollstreckbar ist. Das hilft mir dann auch nicht mehr.

September 2015
Bis zum 20 September kein Geld eingegangen.
Wir (wenn ich wir schreibe meine ich immer: mein Anwalt schreibt aber mit mir abgestimmt) fragt nach, wo das Geld bleibt?
Es soll jetzt die erst Rate im Oktober erfolgen.


Oktober 2015
Bis zum 20.Oktober ist wieder kein Geld eingegangen. Scheinbar hat Herr Sänger es nicht nötig sich an Vereinbarungen zu halten. Aber das wusste ich jetzt ja schon vom Umbau. Oder er hat nicht mal mehr 200€ um seine Schulden aus dem Vergleich zu bezahlen. Beides ist armselig.

November 2015
Am 6.11. leiten wir das Mahnverfahren für die ersten 200€ ein.
Die zweiten 200€ kommen natürlich am 15.11. auch nicht. Habe ich auch nicht mehr mit gerechnet.
Wenn der Wunsch besteht, halte ich euch gern weiter auf dem laufenden.


Fazit/Abschluss:

Nachdem der Vergleich geschlossen war habe ich angefangen am Motor zu optimieren. Er hatte dann letztendlich nur 430PS. Wahrscheinlich wurde zur Fehlebehebung der erhöhten Abgastemperatur auf Kosten von Leistung angefettet.
Die Ladedruckverrohrung hält nichts aus. Alles, was über 1,1 bar geht wird undicht oder rutscht raus.
Ob die Teile, die ich als Naturalrabatt bekommen sollte jemals in den Varianten verbaut wurde weiß ich bis heute nicht.
Ich habe ja extra bei RST 4000€ in den Umbau meines DQ250 gesteckt damit ich Leistung und Drehmoment fahren kann. Zugelassen hat es Herr Sänger nie. Er war immer sehr zurückhaltend dahingehend damit das Getriebe keinen Schaden nimmt. Warum dann die 4000€ investieren?
Mittlerweile fahre ich einen problemlos funktionierenden DQ500 Umbau, so dass ich ja Mehrleistung abfordern könnte. Dazu muss ich aber erst mal die schlechte Konstruktion von RST beheben lassen.

Durch Kontakte zu einem Bekannten aus Österreich, der einer der ersten war, die DQ500 und MQ500 Anpassungen gemacht haben (nicht turbolelite) kann ich auch das typische RST Procedere belegen.
Bei RST hat ein Kunde ein MQ500 Umbau bestellt und auch Vorkasse bezahlt. Immerhin auch eine 4-stellige Summe. Das umgebaute MQ500 wurde von RST bei meinem Bekannten in Österreich bestellt.
Der fertigte das umgebaute MQ500 und wartete auf die Bezahlung. Es kam nichts. Dem Kunden wurde von RST erzählt, dass es Lieferschwierigkeiten gäbe. Dem Bekannten aus Österreich wurde von RST erzählt, dass der Kunden noch nichts angezahlt hätte…..
Ich erinnerte mich genau an ähnliche Aussagen aus meiner Umbauzeit. Und wenn ich jetzt alles so subsumiere, dann weiß ich Bescheid.
Mein Umbau ist handwerklich von RST gut gemacht. Das habe ich immer gesagt und wurde auch von vielen bestätigt. Technisch und konzeptionell ist es einfach nur schlecht und nicht durchdacht.
Die 47.000€ ist der Umbau niemals wert.
Mittlerweile bin ich auf einem guten Weg mit dem Umbau. Ich ärgere mich mehr über ich selber als über RST, dass ich damals nicht restriktiver mit allem war.
Aber man hat oder baut ja erstmal Vertrauen auf. Nutzt alles nichts. Hinterher und vor allem im Rechtstreit zählt nur schriftlich und verbindlich. Das war mit RST eh nie möglich.

Jetzt soll bitte jeder selber entscheiden, ob er da noch hin möchte.
Am Anfang des Rechtsstreites wurde mir von RST und auch der Anwältin suggeriert, dass ich der erste und einzige unzufriedene Kunde wäre, aber mittlerweile weiß ich, dass es viele gibt.

Der Bericht ist mit meinem Anwalt abgestimmt und einer Unterlassungsklage sehe ich sehr entspannt entgegen. Ich kann alle Erwähnungen belegen und beweisen. Ich habe nichts hinzuerfunden, wessen ich mich angreifbar machen würde.
Wenn RST bald pleite ist, wenn er es nicht eh schon ist (wer nicht mal 200€ bezahlen kann), dann ist er (der Geschäftsführer und Besitzer Rene Sänger) selber schuld.

to be continued…..?
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 16:02   #2
UweGolf32
 
Avatar von UweGolf32
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Ich plane für nächstes Jahr einen Turboumbau
Habe ca 15 Angebote
Jetzt muss ich mir sehr viele Gedanken machen
UweGolf32 ist offline  
Alt 16.11.2015, 16:15   #3
Audi 3T
 
Avatar von Audi 3T
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Zitat:
Zitat von UweGolf32 Beitrag anzeigen
Ich plane für nächstes Jahr einen Turboumbau

Habe ca 15 Angebote

Jetzt muss ich mir sehr viele Gedanken machen

Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen.
Eine Empfehlung für RST kann ich Dir nicht aussprechen.
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 16:20   #4
UweGolf32
 
Avatar von UweGolf32
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Zitat:
Zitat von Audi 3T Beitrag anzeigen
Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen.
Eine Empfehlung für RST kann ich Dir nicht aussprechen.
Wenn ich eine Vorauswahl getroffen habe müssen wir mal Reden
UweGolf32 ist offline  
Alt 16.11.2015, 17:19   #5
dsg-driver
 
Avatar von dsg-driver
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

ja ich glaub auch, dass du da bei ihm in guten Händen bist...
Wahnsinn, was man sich da scheinbar als kunde alles gefallen lassen muss
hab den bericht gerade im ttfaq durchgelesen...
dsg-driver ist offline  
Alt 16.11.2015, 17:24   #6
loveR
 
Avatar von loveR
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Mein herzliches Beileid,
das ist mal eine ganz miese Nummer.

Schwarze Schafe gibt es leider genug in dieser Branche.
Viele der Tuner sind Schrauber, keine Kaufmänner oder gar gestande Geschäftsmänner
Das spiegelt sich in Terminplanung, Teilebeschaffung, Kalkulation und Service wieder.

Ein Tuner, der keine E-Mails beantwortet oder erst nach zwölf anrufen ans Telefon geht, kann man direkt vergessen.

Aber man vertraut ja dem Schrauber, weil der macht dass eben aus Leidenschaft.

Wirklich traurig wird es, wenn man merkt, dass der vermeintliche Schrauber, eher Bastler, als Turboprofi ist.

Wer selbst entwickelt und nicht abkupfert, wer selbst baut, fräst und einige teile in kleinserie fertigt, der kann in diesem Business überleben.

Der Teufel steckt im Detail.

Olaf, was mich wirklich abschreckt, der Betrag von 47 000 €.
Das ist definitiv zu viel für einem 0815 550ps umbau.
Da hättest du bei den zwei bekanntesten R32 Tunern einen richtig geilen und funktionierenden Umbau bekommen.

Aber hinterher ist man ja bekanntlich immer schlauer.
MfG Chris
loveR ist offline  
Alt 16.11.2015, 17:44   #7
.:r-line
 
Avatar von .:r-line
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Habe auch sehr lange gesucht. Am Ende bin ich einmal 650
Km zu hgp gefahren und danach nie wieder, warum? Weil er gut läuft!

Rene war mir gleich nach dem ersten Angebot nicht geheuer, auf einmal kamen immer mehr Kosten dazu...

Schade ums viele Geld. Am Ende kann man wohl nichts mehr machen...wie sagt man so schön: "einem nackten Mann kann man nicht in die Taschen fassen".

Mal sehen wann Rene sich hier meldet
.:r-line ist offline  
Alt 16.11.2015, 17:45   #8
Audi 3T
 
Avatar von Audi 3T
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Eben- zu dem Zeitpunkt dachte ich es wäre die richtige Entscheidung.
550 PS? Hatte er nie.
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 18:26   #9
.:r-line
 
Avatar von .:r-line
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Wieso hast du eigentlich nach dem ganzen Ärger noch auf ihn vertraut und wolltest das 500er bestellen?

Habe damals alles per Vertrag festgehalten, zum Glück brauchte ich es nie...anstandslos hat Stefan Amann den einen Fehler auf seine Kosten nachgebessert
.:r-line ist offline  
Alt 16.11.2015, 18:39   #10
Audi 3T
 
Avatar von Audi 3T
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Ich wollte für das 500er erst mal nur ein Angebot. Das ging ja schon nicht.
Du warst aber nicht bei RST. Da ist es nicht einfach mit schriftlich...
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 19:38   #11
.:r-line
 
Avatar von .:r-line
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Darum kam es auch nie zur Unterschrift
.:r-line ist offline  
Alt 16.11.2015, 20:00   #12
Audi 3T
 
Avatar von Audi 3T
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Da hast du es schon mal besser gemacht als ich.
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 20:01   #13
UweGolf32
 
Avatar von UweGolf32
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Zitat:
Zitat von Audi 3T Beitrag anzeigen
Ich wünsche Dir ein glückliches Händchen.
Eine Empfehlung für RST kann ich Dir nicht aussprechen.
Kann ja bei RST mal Anfragen Olaf
UweGolf32 ist offline  
Alt 16.11.2015, 20:17   #14
Audi 3T
 
Avatar von Audi 3T
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Ich weiß ja nicht wie alt du bist, aber man sagt, dass manche Kunden vor Fertigstellung wegsterben.
Audi 3T ist offline  
Alt 16.11.2015, 20:24   #15
UweGolf32
 
Avatar von UweGolf32
AW: Mein (letzter) RST Erfahrungsbericht

Olaf bin 50 dann doch lieber nicht
UweGolf32 ist offline  
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