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Antwort
Alt 06.10.2008, 11:23   #1
enta
 
Avatar von enta
Wirtschaftliche Lage

Hallö jungens und mädels.

Ich weis ja nicht in wie weit ihr euch für unsere wirtschaftliche/politische lage interessiert. Ich muss zugeben ich bin kein mensch der konsequent nachrichten schaut und zeitung liest.

Aber die momentan lage macht mir schon ein bischen sorgen.
Ich denke vieles ist auch panikmache aber wir werden die verluste der banken sicherlich zu spüren bekommen. Die frage ist nur wie hart.

Bisher dachte ich noch alles halb so wild, aber seitdem die merkel meinte privatanleger solten sich keine sorgen machen, sie bürgt für die sicherheit mit 550miliarden euro war ihre glaubwürdigkeit dahin.
Wie will sie das machen? das ist absolut utopisch, wo will sie das her nehmen?

Die börsen brechen ein, die inflationsrate ist hoch wie nie und wie es nunmal meistens ist reagiert die bevölkerung damit das geld privat zu bunkern und bloß nix auszugeben. Man kann es ihnen natürlich nicht verübeln, aber die konjunktur kurbelt man damit sicherlich nicht an.

Lt. prognosen soll das ganze ja im winter bei uns ankommen (verzögert sich ja immer ein wenig)

Wohl dem der immobilien besitzt, abgesehn von denen in den usa *g*

Wie ernst nehmt ihr die lage? 720miliarden ist nich grad wenig und das war noch ne kleine bank. Wenn danach was größeres zusammen bricht wird sich das stark auf die weltweite wirtschaft auswirken.

Wenigstens ist der sprit grad günstig

Ich weis, so temen sind immer unebliebt und zäh, gerade bei den jüngeren unter uns.
Aber ich finde das thema könnte und wird uns alle betreffen und ich bin interessiert was für gedanken ihr euch dabei macht.
enta ist offline  
Alt 06.10.2008, 11:30   #2
zenetti
 
Avatar von zenetti
AW: Wirtschaftliche Lage

Wohl das falsche Forum um solche Fragen differenziert zu diskutieren...
zenetti ist offline  
Alt 06.10.2008, 11:48   #3
enta
 
Avatar von enta
AW: Wirtschaftliche Lage

Ich will hier keine differenzierten diskussionen, sondern subjektive meinungen.
Will ja keine falsch/richtig diskussion sondern einfach die gedanken der user mitgeteilt bekommen.

Ich denke dafür solte jeder rahmen in ordnung gehen.
Ein einfacher meinungsaustausch passt hier nich rein weil wir uns in nem autoforum befinden? Sind doch auch alles nur menschen hier

Es sei denn niemand intressierts, das is was anderes.
enta ist offline  
Alt 06.10.2008, 15:29   #4
comici
 
Avatar von comici
AW: Wirtschaftliche Lage

Insbesondere was die Finanzkrise betrifft ist doch alles schon seit Jahren von gewissen Experten vorhergesehen worden. Diese werden jedoch immer als Pessimisten abgestempelt.

Ganz einfache Rechnung. Wenn man sich das Handelsdefizit der USA anschaut, ist es nicht verwunderlich das die USA enorme Mengen an Devisen benötigen. Um z.B in Asien einzukaufen. Sie Leben seit Jahren auf Pump Kredite für Häuser, Autos, der rest läuft über Kreditkarten. Dieses Geld haben Sie sich in Europa geborgt. Nur können Sie es jetzt nicht zurückzahlen und wir müssen es bezahlen. Die Steuerzahler.
comici ist offline  
Alt 06.10.2008, 15:54   #5
enta
 
Avatar von enta
AW: Wirtschaftliche Lage

Das stimmt, in den usa wird ja fast nix bar gekauft.

Wer mal king of cars geschaut hat weis das da ohne weiteres autos auf 90 monate und mehr finanziert werden. Was ein rießen schwachsinn, dann sind die autos so im arsch das man schon wieder ein neues kaufen muss während das alte noch nichmal abbezahlt is.

Naja, die amis eben leihen sich überall geld und schaffen es trotzdem die wirtschaft zu grunde zu richten.
enta ist offline  
Alt 06.10.2008, 17:05   #6
Torti-Schlumpf
 
Avatar von Torti-Schlumpf
AW: Wirtschaftliche Lage

Hi Enta,
ich teile deine Sorgen. Hab einen Verwandten der sozusagen an der Quelle sitzt, Börse Frankfurt, und mit dem hatte ich nach der Lehmann Pleite mal ein schwätzchen gehalten. Ende vom Gespräch war das ich auf sein Anraten hin gestern mein Geld genommen hab und meine Fahrzeugfinanzierung bei der VW Bank vorzeitig abgelöst hab.... frei nach dem Motto: Bezahlt ist Bezahlt und hauptsache der R bleibt mir wenn ich schon alles verlieren sollte.
Allerdings bin ich echt noch am grübeln ob ich auch meine Tagesgeldkonten etc. auflöse. Wie du schon sagtest, Merkel und Co. predigen unermüdlich das dem kleinen Sparern nichts passiert, aber umso öfter die das sagen um so skeptischer werde ich
Torti-Schlumpf ist offline  
Alt 06.10.2008, 17:53   #7
enta
 
Avatar von enta
AW: Wirtschaftliche Lage

Ja torti, das ist eben das dilemma.
Rein logisch solte man das geld drauf lassen, sonst provoziert man ja geradezu das noch ne bank pleite geht.
Andererseits hat man natürlich auch angst und möchte sein geld abheben.
Es ist eben auch genau wie an der börse, medien machen panik, die bevölkerung löst reihenweise konten auf und so schürt sich der teufelskreis.

Ich werd mein geld (wenn auch nicht viel) auf der bank lassen und einfach mal darauf vertrauen das nix passiert.
Wenn jetzt alle ihr geld abheben und daheim verwahren gibts wirklich noch ne krise. Aber investieren is immer gut, damit kann man nix falsch machen.
Muss mal zusehn das ich ne schicke eigentumswohnung finde, dann weis ich wenigstens das mein geld gut aufgehoben is
enta ist offline  
Alt 06.10.2008, 18:05   #8
nando
 
Avatar von nando
AW: Wirtschaftliche Lage

Also, Sorgen mache ich keine Großen.
Jedenfalls privat nicht.

Geschäftlich ist es eigentlich ganz gut für uns, dass die deutsche Wirtschaft jetzt auch auf den Boden der Tatsachen zurückkommt, den uns tat, wie vielen exportierenden Firmen, der schlechte Dollarkurs sehr weh.


Ich denke, um privates und konventionell angelegtes Geld muss man sich in Deutschland keine Sorge machen, jedenfalls nicht, solange man nicht direkt in einer der ehemaligen US-Investmentbanken Geld liegen hatte.

Auch Aktien der Dax-Unternehmen sind sicher, die großen deutschen Unternehmen sind ausreichend solide um diese Krise zu überstehen.

Bevor ihr euer Tagesgeld abhebt und unters Kopfkissen legt, legt es bei der Banco de Santander an.
Die haben sich aus den Immobiliengeschäften rausgehalten und sind damit nicht risikobehaftet.
nando ist offline  
Alt 06.10.2008, 20:00   #9
mic24
AW: Wirtschaftliche Lage

Ich interessiere mich sehr für Wirtschaft und kann nur sagen, wer in Banken investiert hat und zwar in die falschen, der hatte Pech gehabt (gibt aber noch welche, wo es gut funktioniert und wo man keine Angst haben muss, dass in nächster Zeit was passiert)!!

Es gibt auch noch viele andere Optionen sein Geld zu investieren (auch sicher) und mit Erfolg!!

Frau Merkel macht nur eins, die nimmt das Geld, von den Steuerzahlern und gleicht so den "Verlust" aus den viele gierige Leute verursacht haben (KFW, Deutsche Bank usw.), da wollten einige schnell das große Geld (Zinsen!! bei 300Mio) machen und das Gegenteil ist eingetreten, also heisst das das die Einlagen (Wertpapiere, Aktien, Optionsscheine usw., vieleicht auch Sparbücher usw.) verloren gehen, die man sich erarbeitet hat und man bezahlt auch noch die Rettung der Banken aus der eigenen Tasche und als Ergebnis kriegt man, einen doppelter Verlust und das nenn ich nicht wirtschaften, da kann ich mein Geld auch anzünden oder verschenken!!

Was die Wirtschaft angeht, da kann ich nur von int. deutschen Firmen sprechen und denen geht es nicht schlecht, es gibt auch Ausnahmen (stehen jedenfalls nicht vor der Insolvenz) durch neue Geschäftsfelder in Osteuropa und Asien, der amerikan. Markt wird immer uninteressanter, da die Philosophie Kredit aufnehmen und Kaufen nicht mehr funktioniert!!

Ich hoffe nicht das es nochmal dazu kommt, wie es 1929 schon einmal gewesen ist, den Rest weiss jeder wie es weiter und ausgegangen ist, wenn das passiert bin ich noch schneller weg aus Dtl.!!

Also vorher richtig informieren, recherchieren und dann investieren, dann klappt es auch mit dem Geld!!
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Alt 06.10.2008, 20:30   #10
Klaus
 
Avatar von Klaus
AW: Wirtschaftliche Lage

Aktuell aus der Zeitschrift CAPITAL

Der Jurist Patrick Leyens kennt
sich mit der deutschen Einlagensicherung
genau aus: Gemeinsam
mit dem Ökonomen Jochen Bigus
hat er nach der Pleite des Anlagebetrügers
Phoenix ein Gutachten
zu Einlagensicherheit und Anlegerentschädigung
für Finanzminister
Peer Steinbrück verfasst.
Leyens lehrt als Juniorprofessor
an der Universität Hamburg


Herr Leyens, die Deutschen haben derzeit
2973 Milliarden Euro Spareinlagen bei den
Banken in der Bundesrepublik deponiert.
Nun geraten auch hierzulande immer
mehr Geldhäuser in den Sog der weltweiten
Finanzkrise. Viele fragen sich darum:
Wie sicher ist mein Geld?


Im europäischen Vergleich gibt es in
Deutschland ein sehr hohes Schutzniveau.
Ich denke, dass Sparer den bestehenden
Sicherungseinrichtungen durchaus vertrauen
können. Allerdings gibt es einen
wesentlichen Unterschied zwischen dem
Sicherungssystem der Sparkassen und
Genossenschaftsbanken auf der einen
und dem der privaten Institute auf der
anderen Seite.


Worin besteht der?

Die Sparkassen und Genossenschaften
haben untereinander die sogenannte Institutssicherung
vereinbart. Das bedeutet:
Droht einer Sparkasse die Pleite, müssen
die anderen Institute der Kasse unter
die Arme greifen und sie mit Liquidität
ausstatten – es wird also alles getan,
um eine Insolvenz zu verhindern.


Und wie ist die Regelung bei den
privaten Geldhäusern?

Bei den privaten Banken sieht das
anders aus. Die Schutzeinrichtungen –
in diesem Fall die Entschädigungseinrichtung
deutscher Banken und der Einlagensicherungsfonds
der Privatbanken – greifen
erst nach einer Bankenpleite. Dann
stehen 90 Prozent der Einlagen jedes
Kunden bis zu einem Maximalbetrag von
20 000 Euro unter gesetzlichem Schutz.


Aber das ist doch nicht alles?

Darüber hinaus sichern die Privatbanken
über ihren Einlagensicherungsfonds jedes
Kundenkonto bis zu einer Höhe von 30
Prozent ihres haftenden Eigenkapitals ab.
Damit ist das Guthaben von Privatkunden
praktisch vollständig geschützt.


An der Leistungsfähigkeit des Einlagensicherungsfonds
melden Kritiker aber
nach der Insolvenz des US-Investmenthauses
Lehman Brothers deutliche Zweifel
an. Der deutschen Tochter des Geldhauses
droht ebenfalls die Zahlungsunfähigkeit:
Für den Fonds könnte das der größte
Schadenfall seiner Geschichte werden.


Wie groß die Belastungen sein werden, ist
noch nicht klar, aber jede Einlagensicherung
hat ihre Grenzen. Der Fonds lässt
sich gut mit einer Autoversicherung vergleichen:
Wenn alle Versicherten gleichzeitig
einen Crash mit Totalschaden haben,
bekommt die Versicherung enorme
Probleme. Davon sind wir aber im Fall der
Privatbanken meiner Meinung nach weit
entfernt. Der Fonds hat immerhin 220
Mitglieder.


Was macht Sie so sicher, dass der Fonds
die Finanzkrise heil überstehen wird?


Die strenge Aufnahmeprozedur. Jede
Bank, die Mitglied werden möchte, wird
vom Prüfungsverband deutscher Banken
genau unter die Lupe genommen. Die
zwei wesentlichen Fragen, die sich der
Verband stellt, sind: Wie hoch ist die Ausfallwahrscheinlichkeit
eines Instituts, und
wie hoch wäre die Ausfallhöhe? Danach
richtet sich der jährliche Beitrag, den eine
Bank in den Fonds einzahlen muss. Um
beim Beispiel Autoversicherung zu bleiben:
Wer einen Rolls-Royce fährt, muss
mehr zahlen als ein Fiat-Besitzer. Aber
auch wer bereits mehrere Unfälle verursacht
hat, muss mit höheren Beiträgen
oder gar mit Ablehnung rechnen.


Die Banken kontrollieren sich also selbst,
obwohl viele Experten derzeit einer
stärkeren staatlichen Regulierung des
Bankensektors das Wort reden.
Kann das
bisherige System beibehalten werden?


Es hat bislang sehr ordentlich funktioniert
und wird das auch in Zukunft tun. Schließlich
haben die Institute kein Interesse
daran, ein Geldhaus aufzunehmen, das unkalkulierbare
Risiken mit sich herumträgt.


Die Risiken vieler ausländischer Banken,
die derzeit mit hohen Tages- und
Festgeldzinsen werben, sind für deutsche
Sparer schwer einzuschätzen. Gilt auch für
diese Kreditinstitute die deutsche
Einlagensicherung?


Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich.
Manche sind Mitglied im deutschen
Fonds, manche im Fonds ihres Heimatlandes.
Die Kunden sollten sich immer vor
Vertragsabschluss erkundigen, welcher
Einlagensicherung ein Geldhaus angehört.
Als Faustregel kann gelten: Je höher die
Verzinsung eines Angebots ist, desto
höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die
Bank keinen optimalen Schutz der Sparguthaben
gewährleisten kann.
Klaus ist offline  
Alt 06.10.2008, 20:40   #11
SlasherHase
 
Avatar von SlasherHase
AW: Wirtschaftliche Lage

aber warum solltet ihr eure schulden tilgen?

wenn ihr später für 30000€ nen brot kauft, dann sind die 25t€ restschuld für den r doch n kleckerpreis
SlasherHase ist offline  
Alt 06.10.2008, 20:52   #12
R32 DSG Turbo
AW: Wirtschaftliche Lage

Warum soll jemand an die KFW Bank, von der er eine Unterstütung zur Weiterbildung von ca. 3600€ erhalten hat diese nach Ablauf der 2jährigen Darlehnsfreien Zeit nach erfolgreichem Abschluss der Maßnahme diese zurückzahlen, wenn die Bank ca. 350 000 000€ an eine insolvente ausländische Bank überweist?

Die können doch garnicht ernsthaft das Geld zurückwollen??

Solche Idioten.


OnT.

Das geld ist sehr sicher bei jeder deutschen Hausbank.
Das absolut sicherste ist die Goldanlage.
Wieviele Kg habt Ihr?
R32 DSG Turbo ist offline  
Alt 06.10.2008, 22:19   #13
enta
 
Avatar von enta
AW: Wirtschaftliche Lage

Ich hab ein paar flocken als ich in kanada golf schürfen wahr *g*
enta ist offline  
Alt 07.10.2008, 00:26   #14
phoenix84
 
Avatar von phoenix84
AW: Wirtschaftliche Lage

Das Problem ist nicht die Sicherheit der Banken, zur Not wird halt eben einfach immer neues Geld "gedruckt" bzw. mit ein paar Klicks erschaffen. Nein, das Problem ist die Währung an sich, hauptsächlich der Dollar und der Euro... Hach ja, hätten wir doch nur noch die DM, ihr Schweizer habt's da echt noch relativ gut

Naja wie dem auch sei, geniesst jeden Tag als wäre es der letzte! Hoffe wir können auch 2010 noch hier schreiben...
phoenix84 ist offline  
Alt 07.10.2008, 02:43   #15
SlasherHase
 
Avatar von SlasherHase
AW: Wirtschaftliche Lage

ich sag ja, jetz schulden machen, wenn das geld entwertet wird werden auch die schulden entwertet, wogegen der gegenwert erhalten bleibt.. sofern wir nicht in der steinzeit landen
SlasherHase ist offline  
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